Heute ist ein sehr komischer Tag, ich weiß nicht mal genau ob man das so beschreiben kann. Manchmal würde ich gerne fliegen, einfach wegfliegen. Wohin ist vollkommen unwichtig. Manchmal ist Stille so wahnsinnig laut, man kann sie fast nicht ertragen, aber durchbrechen kann man sie auch nicht. Wie lange kann man eigentlich auf ein und den Selben Punkt starren, bevor einem die Augen wehtun? In habe nichts zu tun und doch bin ich beschäftigt, beschäftigt mit mir selbst und meinen Ansichten, Plänen, Ängsten und Wünschen. Am meisten in meinem Leben fehlt mir die kalte Hundeschnauze und dieses aufheiternde Bellen. Manchmal ist es schlimm und in einem anderen Moment ist da kein Gefühl. Nichts das mir wehtun kann, nichts das mich kränkt oder mir nur irgendetwas anhaben kann. Ich muss stark sein für mich selbst und für andere, einfach so. Es gibt Tage, da sieht man nichts als Schmerz und Unzufriedenheit, es ist einfach alles schwarz. Ändern kann man das nicht. Vielleicht will man das auch gar nicht, vielleicht gibt es Tage da muss man sich so fühlen, um am nächsten Tag sagen zu können, heute wird es besser. Vielleicht ist das auch Schwachsinn. Vergisst man Sachen irgendwann? Ich meine, solche Sachen die einem sehr wehgetan haben, die man nicht verstehen kann. Für viele Schätze in meiner Phantasie ist heute kaum noch Platz, alles wird überschattet von der Gesellschaft an die man sich anpassen muss. Was ist man sonst schon? Ich würde gerne einfach noch mal klein sein, so wie früher, glücklich ohne jede Sorgen, einfach in den Tag hineinleben, von Dingen nichts verstehen, die sowieso nur Ärger machen. Kann man Zeit zurückdrehen und manches besser machen? Vermutlich nicht. Viele Fragen kann man sich selbst beantworten, aber man tut es nicht, weil man Angst hat, Angst vor der Wahrheit. Wahrheit ist grausam und Lüge ebenso. Abwarten, vielleicht wird Lüge irgendwann wahr und Wahrheit irgendwann Lüge. Wenn man länger darüber nachdenkt, einfach so, weil man mal wieder beschäftigt ist, obwohl man nichts zu tun hat.

 

 

8.5.09 19:39


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Erst die Schreiberei macht dich zu dem Menschn der du bist, erst die Schreiberei macht dich vollkommen.

8.5.09 19:38


Wie können wir sagen, dass es für immer ist? Wie können wir sagen, dass es nie einen Moment geben wird, an dem es anders ist als jetzt? Wie konnten wir das alles sagen, ohne auch nur zu wissen wie es wirklich kommt? & nun ist es soweit gekommen...
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Das ist es?

Das scheint es zu sein, das Gefühl das man gesucht hat, das scheint es zu sein. Viel passiert & doch wieder zu wenig um es zu begreifen. Zu verwirrend um es zu verstehen. Und zu anstrengend um es zu versuchen. Also bleibt man einfach an dem Punkt stehen und bewegt sich keinen Schritt mehr weiter. Einfach so, mal hier mal da und doch wieder nur irgendwo. Notiz nimmt man nur von Dingen die einem wichtig erscheinen. Aber was ist überhaupt wichtig? Andere Menschen? Gegenstände? Was wirklich wichtig ist, sieht man wohl immer erst wenn es zu spät ist. Dann kann man es nicht mehr ändern, versucht es vielleicht auch erst gar nicht. Man findet sich einfach damit ab. Dann ist man unglücklich, allein. Manchmal hasst man sich, manchmal auch nicht. Was ist normal? Ist das unterschiedlich, ist es normal sich unnormal zu fühlen? Ist es wichtig zu verstehen was andere sagen, oder ist das nebensächlich? Sollte man versuchen so zu tun als hätte man von nichts eine Ahnung, wenn es unangenehm wird? Sollte man verschwinden, wenn man sich nicht mit Problemem auseinander setzen will? Weder vor noch zurück geht es. Und nun? Sitzen wir hier fest? Auf einem riesigen Ball? Wohl kaum, oder?
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Manchmal wünsch ich mir ein kleines Staubkörnchen zu sein, so dass man mich nicht sehen kann, ich einfach so vor mich hinfliege, mal dies und mal das sehe, aber für nichts verantwortlich bin. Man mich einfach in Ruhe lässt und mich nicht beachtet. Niemandem Rechenschaft schuldig bin und für mich sein kann. Ich weiß nicht ob es normal ist das eine riesige Gewitterfront über mir ist und plötzlich zusammenbricht und dann stehe ich da, allein und von oben bis unten nass. Keinen Ausweg, nichts. Ich stehe einfach nur da und verstehe die Welt nicht mehr, weil man sie manchmal wohl einfach nicht verstehen kann. Denn eigentlich bin ich ja für die Welt nur ein kleines Staubkörnchen...denn von ganz weit oben, kann man mich sowieso nicht sehen.
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Die schlimmste Gewalt ist die verbale Gewalt. Worte können verletzten und keine Worte sind das schlimmste was einem Menschen passieren kann.
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Ich bin verzweifelt, weiß einfach nicht weiter..wieso muss es in einem einzigen Leben so viele Probleme geben, wieso haben andere gar keine oder nur solche die man mit einer einzigen Handlung ändern kann. Wieso kann ich nichts ändern? Ich würde es nicht aushalten wenn irgendwas passiert nur weil dir niemand geholfen hat...nur weil ich nichts ändern konnte. Ich hab Angst um dich, weil ich weiß was Geld zerstören kann..die Lust am leben wenn ich die Zeilen sehe die du schreibst..würde ich am liebsten alles tun um dir zu helfen, aber es geht nicht..es geht einfach nicht. Dann fühle ich mich so klein..jemand der nichts in der Hand hat..nur seine eigenen Probleme sieht und dabei vergisst..wem sie alles zu verdanken hat. Und ich will dir so gerne die Angst nehmen..kann es nicht ertragen wenn du weinst und es nicht sehen wenn es dir schlecht geht. Diese Verzweiflung du versteckst sie, weil du nicht willst das wir uns sorgen machen..aber ich weiß doch was los ist, ich sehe nur keinen Ausweg. Weil das alles nicht in meiner Hand liegt..

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Erinner dich daran, wo wir einander brauchten. Gab es diese Zeiten überhaupt? Die Nacht erscheint mir so lange, der Tag endlos. Dieses Mal bin ich tief gefallen, es ging schnell. Der große Schmerz kam nicht mal mehr, aber er begleitet mich durch meinen Tag und erinnert mich ständig. Und ohne es zu wollen, sehe ich wie sich alles ändert. Ich frage mich wieso ich diese Lüge leben will. Was macht das alles so liebenswert? Vielleicht gibt es einen Weg zwischen dem einem extrem und dem anderen. Wenn ja würde ich den gerne endlich finden. Ich kenne mich gar nicht, ich habe zwei Gesichter und das eine macht mir Angst. Ich klammere mich an Erinnerungen und das muss wohl endlich aufhören. Ich muss mir selbst helfen..wie auch immer. Oder bin ich schon so kaputt, das ich den Schmerz liebe?
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Ich glaub das ist eine Sache die ich in meinem ganzen Leben nicht vergessen werde und die mir wahnsinnig die Augen geöffnet hat. Wie schnell man eine andere Welt betreten kann, von der man glaubte sie wäre so weit entfernt. Und schlagartig wird man erinnert. Ich hatte wirklich nie eine Ahnung, nocht nicht mal im geringsten. Und erst jetzt ist mir das wirklich bewusst geworden, auch das ich nie Teil von sowas sein werde. Nicht mal in die Nähe von sowas gelangen will, weil ich eine wahnsinnige Angst vor dieser Welt habe.
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Genauso wie vor der Wahrheit... vor Sachen die ich nicht hören will. Die ich nicht gesagt bekomme, aber bemerke. Die ich sehe... aber man mir nicht die Chance gibt sie zu klären. Entweder weil man es nicht für nötig hält, oder weil man bereits mit der Sache abgeschlossen hat. Ich kann das nicht verstehen und ich werde das wohl nie. Ich bin nicht dafür gemacht, auf jemanden zu zu gehen, bin nicht dafür gemacht, Menschen die mir etwas bedeuten vor den Kopf zu stoßen. Vielleicht ist das gerade mein Fehler, aber ich kann & werde das wohl nicht los und ehrlich gesagt was würde das noch bringen? Außer das ich ein weiteres Mal nicht verstehen würde, wieso alles so ist wie es ist.

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Es macht keinen Unterschied wie weit du weg bist, denn ich werde immer hier sein, selbst wenn die Hoffnung gegangen ist, werde ich hier sein. Wenn du mich rufst, werde ich kommen, wenn du nicht mehr weiter weißt werde ich für dich da sein. Weil es keinen Unterschied macht wer du bist und was du bist

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Wer kann die Welt anhalten, nur für einen kurzen Moment, sie zurückdrehen...ganz weit in die Vergangeheit? Ich weiß auch nicht mehr, was das hier noch soll, wer steuert da oben mein Leben? Wer lässt mich das alles erleben, wer findet das lustig? Wieso holt mich niemand hier raus...

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Jetzt weiß ich wie es ist wenn über einem die Welt zusammen bricht. Man einfach so aus den Wolken geschmissen wird ohne jegliche Vorwarnung. Jetzt weiß ich wie es ist wenn man einen Freund verliert, der einen so lange begleitet hat. Jetzt weiß ich wie es ist wenn alle Ereignisse und Erlebnisse versuchen dich zu erdrücken. Jetzt weiß ich wie es ist wenn man innerlich selbst stirbt und man nichts dagegen tun kann. Jetzt weiß ich wie es ist wenn man verlassen wird...

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Ich hab das Gefühl ich verliere alles, wie soll ich denn von hier noch weitermachen, was hält mich noch hier, wenn sich alles um mich herum verändert. Ich habe das Gefühl, das ich gar nicht mehr wirklich hier bin, sondern in einer Traumwelt, die sich dreht...immer weiter ohne Ende, die mich gefangen hält, mich nicht mehr frei lassen kann. Ich habe das Gefühl ich bin in mir selbst gefangen, in meinen eigenen Gefühlen gefangen. Und es gibt niemanden der mich auffangen kann, denn dieser jemand ist schon lange nicht mehr in meiner Nähe, dieser jemand ist einfach aus meinem Leben verschwunden.

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Es gibt immer diesen einen Moment, es gibt immer diesen einen Tag auf den man wahrscheinlich ein ganzes Leben lang wartet..& es gibt immer diese eine Person. Und doch ist man sich nie sicher...eigentlich schon & dann doch wieder nicht. In einer Hinsicht gibt es keine Zweifel, aber man zweifelt irgendwie ständig an sich selbst. Auch wenn man es vielleicht selbst nicht merkt. Egal wie man es dreht & wendet..es sieht immer gleich aus. Wie du mich auch anschaust, egal was auch immer du mit mir machst ich würde dich wahrscheinlich nie aufgeben.

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Kennst du das? Immer wieder am Selben Punkt zu stehen? Kennst du das? Das man den Selben Weg nochmal gehen würde, auch wenn er dir in mancher Zeit so weh getan hat? Trotzdem nochmal alle Momente erleben wollen, egal was auch immer passiert ist? Kennst du das? Nicht loslassen zu können?

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Deine Augen glänzen schöner als die Brillianten in deinem Haar

8.5.09 19:36